Lluc Solés i Carbó, MA
Raum: 5.256

Lluc Solés i Carbó (Girona, 1997) hat von 2015 bis 2021 Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Historische Musikwissenschaft an der ESMUC (Escola Superior de Música de Catalunya) sowie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universitat de Barcelona studiert. Nach einem Auslandsaufenthalt an der LMU München hat er zwischen 2021 und 2024 den Master Oper und Performance an der Universität Bayreuth studiert. Seine Masterarbeit verfasste er über Vermittlung von Neuer Musik in geschlossenen Gesellschaften am Beispiel des Vereins für musikalische Privataufführungen in Wien. Seit Oktober 2025 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-geförderten Projekt "Neue Musik vermitteln: kommunikative, mediale und performative Strategien Neue Musik-Schaffender (1918-1938)" an der TU Dortmund. In seiner Dissertation unternimmt er eine diskursanalytische Untersuchung von Vermittlungsakten durch Neue Musik-Schaffende zwischen 1918 und 1938. Seit 2020 ist er als Archivkurator im Projekt "Càntut. Cançons de tradició oral", eine Initiative zur Pflege und Förderung des mündlich überlieferten Repertoires im Nordosten Kataloniens, tätig. Außerdem schreibt er seit 2020 für die in Barcelona angesiedelte Opernzeitschrift Ópera Actual als Musikkritiker.
Vermittlung von Neuer Musik in den 1920er Jahren, Julia Kerrs verschollene Oper "Der Chronoplan", mündlich überliefertes Repertoire im Nordosten Kataloniens
