Dr. des. Nastasia Heckendorff
Raum: 5.256
Sprechstunde: nach Vereinbarung per Mail

Nastasia Heckendorff ist Musikwissenschaftlerin und seit Oktober 2026 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Historische Musikwissenschaft an der TU Dortmund. Sie wurde 2024 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar mit einer Arbeit zu Oper und Politik im Seicento am Beispiel der Bühnenkompositionen Marco Marazzolis promoviert. Von 2023 bis 2026 war sie als Postdoc im FWF-Projekt „Composing | Publishing | Performing Opera: The Making of Alban Berg’s Wozzeck and Lulu“ an der Alban Berg Stiftung in Wien tätig. Forschungsaufenthalte führten sie an die Deutschen Historischen Institute in Rom und Paris, an das Deutsche Studienzentrum in Venedig und an die Yale University. Sie ist Mitglied der Berg Study Group und des interdisziplinären DFG-Netzwerks „Venezianische Konfluenzen“. In Dortmund verfolgt sie ein Habilitationsprojekt, das die Kulturelle Mobilität von Opernverleger:innen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts untersucht.
- Musikkultur der Frühen Neuzeit und der Moderne, insb. 17. und frühes 20. Jahrhundert
- Oper und Musiktheater
- Autorschaft und künstlerische Schaffensprozesse
- Musik und Macht
Bücher:
**Nastasia Heckendorff, Inszenierte Politik und politische Inszenierung. Die Bühnenwerke Marco Marazzolis im Kontext des seicento (Analecta musicologica), Kassel (Bärenreiter), angenommen, i. Vorb.
*Nastasia Heckendorff und Michael Klaper (Hg.): The Beginnings of Opera in Europe. Origins, Adaptations, and Cultural Exchange, Turnhout (Brepols), 2025
Editionen:
Michael Klaper, Nastasia Heckendorff (Hg.), Cantatas on Texts by Francesco Buti (Recent Researches in the Music of the Baroque Era 226), A-R-Editions (2021)
Aufsätze:
Nastasia Heckendorff, „Zur Regie der Berliner Uraufführung von Alban Bergs Wozzeck“, in: Wozzeck 1925 – Mahagonny 1931. Zwei Schlaglichter auf die Berliner Opernkultur der Zwischenkriegszeit, hg. von Alina Bernholt, Morten Grage und Arne Stollberg unter Mitarbeit von Lea Achmus, Würzburg: Königshausen & Neumann (Klangfiguren. Studien zur Historischen Musikwissenschaft 14), i. Vorb.
Nastasia Heckendorff, „Die griechische Tragödie als Urbild und Leitbild für Reformansätze der Schauspielmusik“, in: Handbuch Schaulspielmusik, hg. von Antje Tumat und Anna Ricke, Metzler (i. Vorb.)
*„Knabensänger in der frühen römischen Oper – Aspekte der Gattungsgeschichte und Aufführungspraxis“, in: The Beginnings of Opera in Europe. Origins, Adaptations, and Cultural Exchange, hg. von Michael Klaper und Nastasia Heckendorff, Brepols 2025, S. 93–120
**Nastasia Heckendorff, „‚Dovute grazie in musica’. Zwei neu entdeckte Briefe von Luigi Rossi“, in: Die Musikforschung, 75(2):147–153 (2022)
Rezensionen:
Nastasia Heckendorff, „Barbara Nestola, Benoît Dratwicki, Julien Dubruque,Thomas Leconte (ed.), The Fashioning of FrenchOpera (1672–1791). Identity, Production, Networks,Turnhout (Brepols) 2022″, in: Francia recension, 3 (2024)
Nastasia Heckendorff, „Alessandro Melani, L’empio punito. Edited by Luca Della Libera. Recent Researches in the Music of the Baroque Era 228.“, in: Journal of Seventeenth-Century Music30(1) (2024)
Nastasia Heckendorff, „Jacqueline Waeber. Cambridge Companion to Seventeenth-Century Opera“, in: Die Tonkunst, 1:112–14 (2024)
* single-blind peer-reviewed
** double-blind peer-reviewed
- „wozzeck100: Composing | Publishing | Performing Opera, 1918–1939“, Wien, 08.–11. April 2026, Organisation und Leitung: Annkatrin Babbe, Martin Eybl und Nastasia Heckendorff, in Kooperation mit der Alban Berg Stiftung Wien, der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst und der Wiener Staatsoper
- „Bridges to the Past ‒ the Case of the Grimani: Historical Empowerment and Innovation Between Rome and Venice“, Venedig, 10.–11.09.2023, Organisation und Leitung: Nastasia Heckendorff, Sophie Kleveman und Michael Klaper, in Kooperation mit dem Deutschen Studienzentrum in Venedig und dem Ministero della Cultura Direzione regionale Musei Veneto, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung
- Studientag „Oper und Autorschaft im (langen) 17. Jahrhundert“, Jena, 03.07.2021, Organisation und Leitung: Michael Klaper, Nastasia Heckendorff
